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Vom Edeljuwelier zur Shoppingmall – Mein Tag als Zustellerin bei postcon.nrw auf der Königsallee

Der Start in Depot Düsseldorf 1

Mein Start in den Tag als Zustellerin bei postcon.nrw beginnt. Als ich um acht Uhr im Depot Düsseldorf 1 ankomme, sind Dennis und seine Kolleg:innen schon seit zwei Stunden da. Dennis ist seit sieben Jahren Mitarbeiter der postcon.nrw und ein erfahrender Zusteller. Ihn darf ich heute auf seiner Tour begleiten.
Doch bevor es losgeht, müssen über 2.000 Sendungen sortiert werden. Dennis hat damit schon um sechs Uhr morgens angefangen. Wir achten auf Genauigkeit und Ordnung, denn eine gute Struktur und fehlerfreie Sortierung der Sendungen sind unerlässlich für eine reibungslose Zustellung.

Auf Zustellung: Berliner Allee, Kö und Co.

Gegen zehn Uhr sind dann endlich alle Briefe sortiert und die Räder gepackt: Es geht los!
Dennis erklärt mir, dass jede Route ihre Tücken hat. Unsere heutige Route ist eine der kleinsten: wir werden heute verhältnismäßig wenig Kilometer zurücklegen. Dafür gilt es aber überdurchschnittlich viele Sendungen zu verteilen und die Räder sind schwer bepackt. Dennis ist sich sicher: “Heute Abend weißt du, was du geleistet hast!”

Einige Besonderheiten gibt es natürlich auch hier. Zum einen tritt ein Szenario ein, mit dem man wohl rechnet, wenn man von der Königsallee in Düsseldorf liest: Edeljuweliere, Schönheitskliniken und Designerläden gewähren uns nur nach Sicherheitsvorkehrungen Zutritt. Vor allem die Juweliere haben eine Sicherheitsschleuse, und kosten somit wertvolle Zeit.
Aber auch die Zustellung in den Kaufhäusern für den etwas schmaleren Geldbeutel sind besonders. Hier dürfen wir unsere Fahrräder nicht mitnehmen. Es heißt also anpacken und die Sendungen tragen. Zum Glück hat Dennis viel Erfahrung auf seiner Route und weiß, wo die versteckten Briefkästen sind. Und so führt uns unsere Tour durch Nebeneingänge, über viele Treppen und Fahrstühle bis in Parfümerien, Friseursalons, Modeläden und modernste Work Spaces in großen Bürogebäuden. Richtiges Großstadtgefühl kommt auf und wir begegnen vielen Menschen.
Außerhalb der Kaufhäuser gibt es Hindernisse zu bewältigen: Hauseingänge mit vielen unübersichtlich beschrifteten Briefkästen, viele Passanten, die es zu umfahren gilt und das Ordnungsamt. Denn wie auf vielen Shoppingmeilen herrscht auf der Kö und in den umliegenden Straßen chronischer Parkplatzmangel. Das führt zu strengen Kontrollen von Falschparkern. Kontrolliert wird aber eben auch, dass kein:e Fahrradfahrer:in auf dem Burgersteig fährt. Für uns heißt es also oft: schieben.

Ein schöner Tag geht zu Ende

Alle diese Herausforderungen nimmt Dennis gut gelaunt an und das zahlt sich aus: Auf „seiner“ Route kennt ihn fast jeder. Von Verkäufer:innen bis Rezeptionist:innen alle freuen sich über unseren Besuch und es kommt zu angenehmen Begegnungen. Ich bedanke mich für diesen aufregenden, anstrengenden und schönen Tag als Zustellerin bei postcon.nrw!

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